Review on 2017

Kaum ein Jahr ist so schnell an mir vorbei gezogen, wie dieses. So schnell wie es vorbei war, so viel ist passiert. Das meiste davon waren Dinge, die ich mir in ferner Zukunft vorgestellt hatte oder nicht einmal gewagt habe davon zu träumen. Aber wie das Leben so spielt, kommt vieles anders, als man denkt. In meinem Fall zum Glück im positiven Sinne. Wenn ich diesem Jahr unter einem Motto zusammenfassen würde, wäre dieses wohl: "Augen zu und durch", denn es war gespickt mit Herausforderungen und kleinen Feuerproben.


Januar: Workshop und Yoga World



Den Auftakt machten im Januar zweit tolle Events. Zum einen ein Workshop zusammen mit meinem Freund und Partner Daniel bei Patrick Broome im Lehel, zum anderen unsere erste Cross Yoga Stunde auf einem größeren Event, der Yoga World München. Was für routinierte Yogis ein Kinderspiel ist, war für uns eine emotionale Achterbahnfahrt. Vor allem die Yoga World. 

Wir waren gut vorbereitet und  freuten uns schon fast auf die Stunde, bis wir 10 Min vor Beginn feststellen mussten, dass es für uns beide nur ein Mikrofon gab, mein iPhone 7 Anschluss nicht zu dem der Anlage passte und unsere Musikauswahl somit dahin war. Mit einer Youtube Playlist von Daniels Handy und einem provisorisch befestigten Mikrofon, konnten wir dann trotzdem Starten. Der nächste Shock kam als ich Patrick Broome unter den Yogis auf den Matten vor uns sitzen sah. Einen Yogalehrer in der eigenen Klasse zu haben ist auch im "Heim-Studio" schon ein Grund nicht ganz gelassen zu sein. Aber auf der Yoga World und dann noch einen der bekanntesten Yogalehrer Münchens! Aufregung pur. Natürlich ging dann auch so einiges schief, was zum Glück aber eher für Heiterkeit als Peinlichkeit sorgte. Im Endeffekt hatten alle Spaß, haben geschwitzt und entspannt und wir hatten unsere Feuertaufe bestanden.


Februar: Urban Yoga mit der Techniker Krankenkasse



Dank unserer Werbung auf der Yoga World Seite flatterte Ende Januar eine Anfrage der Techniker Krankenkasse in meinem E-Mail Postfach ein, ob Daniel und ich Lust hätten, eine 30 Tage Yoga Challenge für den TK-YouTube Kanal abzufilmen. Gefragt, zugesagt und getan. Wir schrieben ein Konzept mit 30 Anfänger-Flows, unser kleines Studio wurde zu einem Filmstudio umfunktioniert und in einer Woche waren 30 Yoga Videos im Kasten.

Was für eine Erfahrung! Es war unglaublich aufregend, anstrengend und intensiv aber die Arbeit hat sich gelohnt. Die Videos könnt ihr übrigens nach wie vor auf der TK Seite finden.


März: Mit Cross Yoga im Yoga Jounal


Im März erschien ein Artikel über Cross Yoga von Daniel und mir im Yoga Journal. Da das Shooting und Texten hierfür bereits 2016 über die Bühne gegangen war, konnten wir ausnahmsweise unseren Erfolg entspannt genießen. Ok, ein wenig aufregend war es dann doch :)



April/Mai: Yoga und Surf Retreat in Portugal



Ende April Anfang Mai ging es dann nach Portugal. Eine Woche selber Surfen und Yoga unterrichten und eine Woche mein eigenes Yoga Retreat leiten. Mein erstes! 

Es war einmal mehr sehr aufregend und hat unheimlich viel Spaß gemacht. Die Surfcamp Leute waren unfassbar nett und des Essen war ein Traum.  Zum Surfen waren die Bedingungen perfekt, saubere Wellen und menschenleere Strände. Yoga gab es auf einer Plattform direkt am Meer mit dem Rauschen der Wellen als Musik. Wenn das Wetter nicht mitspielen wollte, war es umso kuscheliger in den gemütlichen Wohnzimmern bei Yoga, Brett- und Kartenspielen. Meine Retreat Teilnehmer - teils Freunde, teils Unbekannte - waren alle wundervoll.  Alles in allem war es so schön, dass das nächste Retreat im Juli 2018 bereits steht. Ich habe so viel gelernt und durfte so viel mitnehmen, meine Dankbarkeit für das Vertrauen der Yogis mit mir auf diese Reise zu gehen in Worte zu fassen, gelingt mir immer noch nicht ganz. Danke an alle die dabei waren! 


Juni/Juli: Yoga Teacher Training mit Simon Park in den französischen Alpen



Das nächste Abenteuer lies nicht lange auf sich warten. Im Juli ging es für drei Wochen nach Frankreich zu Simon Park und 200h Teacher Training. Begleitet wurde ich diesmal von meiner lieben Freundin und Power Yogini Sinah. Yoga von Morgens bis Abends, manchmal sogar 3,5 Stunden am Stück. Wir haben unendlich viele tolle Dinge gelernt, konnten tiefer in die Materie des Yoga und der Anatomie einsteigen, machten erste Erfahrungen mit Thai-Shiatsu Massage Technicken, hatten so einige Aha-Effekte, Muskelkater, Freudentänze über gemeisterte Asanas, vergossene Tränen bei dem ein oder anderen Kirtan-Abend und wurden so viel umarmt wie noch nie. Herrlich! Zum Schluss gab es natürlich wieder eine Feuerprobe. Meine ersten 20 Minuten Unterricht vor 50 Leuten. Auf Englisch! Hilfe! Aber wie  es beim Achterbahnfahren so ist, danach ist einem ein wenig übel aber eigentlich will man gleich noch einmal!

Danke Sinah für diese tolle und intensive Zeit und dass du mich auf dieses Abenteuer mitgenommen hast. Danke Simon, Susan und Gwynn für alles, was ich von euch lernen durfte über Yoga, den Menschen und das Leben. Danke an alle Yogis, die diese Zeit unvergesslich gemacht haben. 


August: Kurz 'mal verschnaufen

Im August hatte ich dann Zeit mich etwas mehr um mein eigenes Studio und meine Outdoor Yogaklassen zu kümmern. 2016 im September eröffnet wuchsen die Klassen trotz meiner Abwesenheit Stück für Stück. Was für ein tolles Kompliment meiner fleißigen Yogis. Ich fühle mich jedes Mal aufs Neue geehrt und bin Dankbar für die Möglichkeit meinen Lebensunterhalt mit dieser tollen Arbeit stemmen zu können. 


September: The LIT Roof Yoga



Mit frisch gestärkten Nerven ging es im September weiter mit einem tollen Yoga Event im The Lit Roof über den Dächern Münchens. Es war mal wieder unheimlich Aufregend. Diesmal zwar auf Deutsch aber so viele Yogis auf einmal hatte ich trotzdem noch nie zuvor unterrichtet. Zum Glück war ich nicht alleine, sondern hatte drei Wundervolle Lehrer an meiner Seite. Zwei Stunden, vier Lehrer, House Musik und 150 Yogis - der perfekte Mix für eine Yogaklasse die definitiv unter meine Top 3 "Klassen die am meisten Spaß gemacht haben" komm. Zu sehen und zu spüren wie sich so viele Menschen auf einmal auf ihrer Matte synchron bewegen und was für eine Energie sie dabei entstehen lassen ist ein unglaubliches Gefühl.


Oktober/November: Yoga Jounal Part II


Die September/Oktober Ausgabe des Yoga Journals war besonders schön. Sinah auf dem Cover, ich im Heft. Auch wenn das Yoga die Entsagung aller Eitelkeit lehrt. Sich selbst in oder eine gute Freundin auf einem Heft zu sehen ist schon ziemlich cool.

Noch ein wenig cooler ist es, sich selbst auf dem Cover zu sehen, was dann tatsächlich in der November/Dezember Ausgabe geklappt hat. Ich weis noch, wie ich früher in diesen Heften geblättert und die schönen Menschen auf dem Cover bewundert habe. Ein Mädchentraum der wahr geworden ist. Was für eine Ehre. Danke Yoga Journal!



November: SoulFlow Workshops mit Sinah



Manchmal sind die Dinge ganz einfach. Wenn man sie mit der richtigen Intention angeht und die Sterne richtig stehen, funktionieren sie. So war es bei unserer Workshop Reihe. Drei Workshops im November waren innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Die Workshops an sich waren fast genau so, wie wir sie uns ausgemalt hatten. Voller Spaß, Schweiß, Mut über die eigene Grenze hinaus zu gehen, geteilter Freude und lauter Yogis mit glücklichen Gesichtern am Ende. Ein gebührender Abschluss für dieses wundervolle Jahr.


Dezember: Zeit für mich

So schön diese Dinge alle sind, so anstrengend kann es manchmal sein. Deswegen hieß es im Dezember runter vom Gas und Urlaub machen. Zeit für die Dinge einräumen, die sonst zu kurz kommen, zurück blicken auf Vergangenes und sich mental auf das neue Jahr einstellen. Ich habe mich ausgeruht, zu viel gegessen, zu wenig Sport gemacht, eine tolle Zeit mit der Familie verbracht. Zurück geblickt, mir den ein oder anderen Gedanken über die Zükunft gemacht und fühle mich bestens Vorbereitet auf ein tolles 2018!


Fazit

Ganz typisch deutsch sitze ich manchmal da, suche den Haken. und frage mich, womit ich das alles Verdient habe. Alle diese tollen Erlebnisse, alle diese wundervollen Menschen die zu mir kommen, alle diese Möglichkeiten, die sich ergeben. Dann komme ich zu dem Schluss, dass es wohl einfach der richtige Mix aus Karma, einer großen Portion Glück, den richtigen äußeren Umständen und Mut ist.

Meistens fällt es mir schwer, mich neuen Herausforderungen zu stellen. Die Angst zu versagen und die Aufregung neues Land zu betreten, bereiten mir Bauchschmerzen und schlaflose Nächte. Es ist definitiv nicht angenehm über die eigene Komfortzone hinauszugehen. Es ist ein ständiger Kampf mit den eigenen Ängsten, die mich jagen und versuchen mich klein zu halten. Aber ich habe gelernt, nicht zu sehr auf meinen "inneren Zweifler" zu hören. Wenn ich scheitere, na und? Dann bin ich immer noch ich. Nicht schlechter, nicht besser. Je öfter ich meine Angst besiege, umso leiser wird sie, umso größer werde ich. Angst ist da um daran zu wachsen. Komfortzonen sind da um sie zu erweitern. Innere Zweifler sind da um ihnen zu beweisen, dass es keinen Grund gibt sich vor dem zu fürchten, was da kommt. Die Früchte des eigenen Mutes zu ernten, ist ein unschlagbares Gefühl, dass mich für jede schlaflose Nacht tausendfach entlohnt. Am Ende sitze ich da und genieße das wundervolle Gefühl von Dankbarkeit für alle diese Möglichkeiten. Für all' die Menschen, die mich unterstützen und mir vertrauen. 


Danke! 2018 ich bin bereit!

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